Ska, Lemmy, Feuerwerk und Feiern – Silvester im Backstage

Backstage, 31.12.2015

Jubel, Trubel, Heiterkeit: auch das Jahr 2015 wurde im Backstage unter dem lauschigen Motto "Fuck Off 2015" mit Live-Musik, Party auf allen Bühnen und bester Stimmung verabschiedet. Als Stammgäste durften wird dabei natürlich nicht fehlen...

Als Live-Act konnten dieses Mal eSKAlation den kuschligen Club mit ihren Ska-Klängen derart in Bewegung bringen, dass die überschaubare Location bald aus allen Nähten platzte. Kein Wunder, zauberten die Berliner beim letzten Konzert ihrer 2015er-Tournee doch mit breitwandigen Bläsereinsätzen, treibender Reggae/Ska-Gitarrenarbeit und vor allem den feurigen Vocals von Frontfrau Anna doch ein wunderbares Entrée in den Abend.

 Gelungener Start in den Abend, gelungener Tour-Abschluss für die Berliner

Gelungener Start in den Abend, gelungener Tour-Abschluss für die Berliner

Mit Songs wie „Menschenfreund“ oder „Tanz Deine Revolution“ (nein, nicht den Namen, für alle Walldorf-Kinder) war der Stimmungspegel um kurz vor Mitternacht richtig gesetzt – nicht zuletzt durch Frontaffen Auktor, der im Kostüm wild umhersprang und eben…den Affen machte.

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Danach gab es dann erst einmal das Feuerwerk zu bestaunen, bei dem man nicht nur die Münchner Kulisse, sondern auch die Dächer der Backstage-Hallen bewundern durfte, wo man sich böllertechnisch ordentlich ins Zeug legte.

Im Anschluss galt dann das erprobte Konzept für alle was dabei: im großen Werk kam das Party-Disco-Club-Volk zu seinem Recht, mit viel Nebel, Spice Girls, Backstreet Boys und anderen Herrschaften, während im kleinen Nebenraum die Extrem-Metal-Fraktion die Vollbedienung bekam und der Club mit Reggae die relaxteren Schlachtenbummler anzog. Die Halle lockte alle Anhänger der eher genießbareren Rock-Richtung, wobei sogar die eine oder andere Hommage an den großen Lemmy nicht fehlen durfte, der sogar mit der „Silver Machine“ seiner Erstkombo Hawkwind und einem schicken Display geehrt wurde.

 Lemmy war mitten unter uns

Lemmy war mitten unter uns

Mit mehr als fairen Getränkepreisen, entspannter Atmosphäre und dem immer wieder guten Konzept, verschiedenste Stilrichtungen anzubieten, konnten wir zustimmen, als auf den Leinwänden zu lesen war, 2015 könne jetzt bleiben wo der Pfeffer wächst – 2016 wartet.